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In der Silvesternacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar kam es im Kanton Aargau zu zahlreichen Polizeieinsätzen. Wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt, gingen bis in die frühen Morgenstunden mehr als 80 Meldungen bei der kantonalen Notrufzentrale ein. Hauptgründe waren Ruhestörungen, Sachbeschädigungen, Unfug sowie diverse meist kleinere Brände.
Ein grosser Teil der Einsätze stand im Zusammenhang mit Feuerwerk. Mehrfach meldeten Anwohnende Personen, die Feuerwerkskörper gegen Fahrzeuge oder Gebäude zündeten. Zudem kam es zu mehreren Bränden, vor allem in Abfallkübeln und Containern. Diese Feuer blieben zwar meist klein, erforderten jedoch den Einsatz verschiedener Feuerwehren im gesamten Kantonsgebiet.
Neben den Bränden registrierte die Polizei weitere Sachbeschädigungen. Mehrere Briefkästen wurden durch Feuerwerk gesprengt. In zwei Fällen explodierten Raketen auf Balkonen, was zu Schäden an den betroffenen Gebäuden führte. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.
Zu einem grösseren Vorfall kam es am frühen Donnerstagmorgen gegen 3 Uhr in Ueken. An der Schulstrasse geriet ein parkiertes Fahrzeug in Brand. Der Mercedes-Benz erlitt Totalschaden, Personen kamen keine zu Schaden. Die Polizei geht von einem Zusammenhang mit der Silvesternacht aus und sucht Auskunftspersonen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Bereits am frühen Silvesterabend, kurz nach 17.15 Uhr, musste die Feuerwehr in Rothrist an der Bahnhofstrasse ausrücken. Dort geriet eine Hecke in Brand. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung verhindert werden.
Die Kantonspolizei Aargau spricht von einer arbeitsintensiven Nacht mit zahlreichen, teils vermeidbaren Einsätzen. Die Ermittlungen zu einzelnen Vorfällen, insbesondere zum Fahrzeugbrand in Ueken, dauern an. Hinweise aus der Bevölkerung werden weiterhin entgegengenommen.