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Kanton
12.01.2026

Im Aargau sind Einbrecher unterwegs - Polizei will Trend brechen

Der Aargauer Polizeikommandant Michael Leupold will den Trend der steigenden Zahl von Einbruchdiebstählen im Wohnbereich brechen. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Im Kanton Aargau hat sich die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Es gab 2025 rund 2500 Einbruchdiebstähle. Die Kantonspolizei Aargau will den Trend brechen, wie es an der Jahresmedienkonferenz hiess.

Es gebe eine eigentliche Kriminalitätswelle bei seriellen Vermögensdelikten, sagte Polizeikommandant Michael Leupold am Montag in Aarau. Als ein Grund wurde genannt, dass in der Corona-Zeit die Grenzen dicht und die Menschen mehr zu Hause gewesen seien.

Es sei ein Ziel, diesen Trend zu brechen, hielt Leupold fest. Die Bevölkerung erwarte Sicherheit im öffentlichen Raum und den Schutz der eigenen Wohnung. Auch werde erwartet, dass die Täterschaft von Delikten ermittelt und die kritische Infrastruktur wie Strom- und Lebensmittelversorgung geschützt werde.

Die Sicherheit im öffentlichen Raum sei auf hohem Niveau stabil. Es gebe jedoch Problemzonen wie Treffpunkte von Asylbewerbern und Hotspots bei Bahnhöfen. Eine Gefährdung geht gemäss Leupold auch von missratenen Betäubungsmittelgeschäften aus, die dann zu Gewalt und Racheakten führen.

Die Sicherheitslage im Aargau bleibe "anspruchsvoll und dynamisch", sagte Regierungsrat Dieter Egli, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres. "Die Sicherheit stärkt die Demokratie", hielt Egli fest. Die Sicherheit sei untrennbar mit der Stärkung der Demokratie verbunden.

Keystone-SDA
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