Private Stände sorgen für Ärger an der Speuzer Fasnacht
Der weit bekannte Fasnachtsumzug in Speuz lockt jedes Jahr zahlreiche Besuchende an. Am 15. Februar 2026 ist es wieder so weit. Was für viele zur Fasnacht dazugehört, hat in den letzten Jahren jedoch zunehmend für Probleme gesorgt. Entlang der Umzugsstrecke tauchten immer mehr privat geführte Grill und Getränkestände auf.
An der Belastungsgrenze angekommen
Wie das Organisationskomitee FAKO Speuz festhält, nahm die Zahl dieser Stände von Jahr zu Jahr zu. An der letzten Fasnacht erreichte die Situation einen kritischen Punkt. Mehrere Anbieter mussten abgewiesen werden, da das Angebot aus Sicht der Verantwortlichen zu überbordend wurde und kaum mehr kontrollierbar war.
Abfall als zentrales Problem
Mit den zusätzlichen Verpflegungsständen wuchs auch der Reinigungsaufwand. Entlang der Route häuften sich unachtsam weggeworfene Aludosen, PET-Flaschen und weiterer Abfall. Besonders nach dem Umzug zeigte sich, wie stark die Situation eskaliert war und welche Mehrkosten für die Reinigung anfielen.
Neuer Beitrag soll Ordnung schaffen
In Absprache mit der Gemeinde Erlinsbach SO hat das FAKO Speuz nun reagiert. Künftig müssen alle privaten Grill und Getränkestände einen Unkostenbeitrag leisten. Dieser soll dazu beitragen, die zusätzlichen Reinigungskosten zu decken und die Situation entlang der Umzugsstrecke besser zu steuern. Betreiber, die sich nicht an die Vorgaben halten, können nicht berücksichtigt werden.
Anmeldung weiterhin möglich
Trotz der neuen Regeln bleibt der Betrieb privater Stände grundsätzlich erlaubt. Wer am Fasnachtsumzug 2026 in Speuz einen Grill oder Getränkestand betreiben möchte, wird gebeten, sich frühzeitig zu melden. Interessierte können sich per E-Mail an info@speuzer-fasnacht.ch wenden, um das weitere Vorgehen gemeinsam mit dem Organisationskomitee zu besprechen.