Was als umweltfreundliche Innovation gefeiert wurde, endete in einem Kommunikations- und Vertrauensdesaster. Der FC Aarau führte im Brügglifeld stolz sogenannte nachhaltige Holzbecher ein, ein Symbol für Fortschritt, Recycling und ökologische Verantwortung. Doch schnell zeigte sich: Hinter dem vermeintlich grünen Projekt steckte mehr PR als Realität.
Nach Recherchen kam ans Licht, dass die Becher gar nicht recycelt, sondern schlicht verbrannt wurden. Damit platzte die Vision der «Kreislaufwirtschaft aus Holz» wie eine Seifenblase. Die Fans fühlten sich getäuscht, der Verein überrascht und die Herstellerfirma musste sich für mangelnde Transparenz rechtfertigen.
Was folgte, war ein Aufschrei weit über Aarau hinaus. Nationale Medien griffen den Bericht auf, Social Media brodelte, und plötzlich wurde über Nachhaltigkeit, Verantwortung und Greenwashing im Schweizer Fussball debattiert. Aarau24 hatte mit dem Artikel einen Nerv getroffen und den wohl meistdiskutierten Beitrag des Jahres veröffentlicht.
Ob die Holzbecher inzwischen wirklich recycelt werden oder weiterhin in der Verbrennung landen, blieb bis zuletzt unklar. Sicher ist nur: Dieser «Becher-Flop» hat den FC Aarau und seine Fans mehr bewegt als manch ein Tor in der Challenge League.
Jetzt den ganzen Bericht lesen:
FC Aarau und die Holzbecher – ein Recycling-Märchen zerfällt in Asche