Am 11. Januar 2026 eröffnete der Pianist Teemu Holma das neue Kulturjahr in Gränichen. In der Aula Gränichen präsentierte der in der Gemeinde wohnhafte Musiker Werke von Joseph Haydn und Franz Schubert. Der Abend war geprägt von Konzentration, Nähe und einer spürbaren Aufmerksamkeit zwischen Künstler und Publikum.
Klassisches Programm mit klarer Handschrift
Auf dem Programm standen Haydns Sonate e-Moll (Hob. XVI:34) sowie Schuberts Sonate Nr. 19 c-Moll (D 958). Holma eröffnete den Abend mit Haydn präzise und transparent, mit einem feinen Gespür für Struktur und musikalische Linien. In Schuberts Sonate entwickelte sich eine dichte, geschlossene Interpretation mit grossen Bögen und differenzierten Klangfarben.
Musiker mit regionalem Bezug
Teemu Holma stammt aus Finnland und lebt heute in Gränichen. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er in Finnland sowie an der Musikhochschule Zürich. Seine Interpretation zeichnete sich durch Ruhe, Klarheit und Nuancenreichtum aus.
Aufmerksames Publikum und persönliche Momente
Die Resonanz im Saal war durchgehend aufmerksam. Der lange Applaus am Ende des Konzerts spiegelte die Wertschätzung für die Darbietung wider. Ein Konzertbesucher sagte nach dem Auftritt:
«Wahnsinn, wie er spielt. Wie seine Finger über die Tasten rennen und das alles ohne Noten. Das ist der Wahnsinn.» Auch eine Besucherin zeigte sich beeindruckt: «Man fühlt sich der Musik sehr nah – das war ein Abend zum Zuhören und Dabeisein.»
Ausblick auf kommende Anlässe
Kultur in Gränichen blickt bereits auf den nächsten Programmpunkt. Am Samstag, 28. Februar 2026, gastiert das Duo Carrousel in der Aula Gränichen. Der Anlass beginnt um 20 Uhr. Teemu Holma wird zudem im Februar 2026 am Piano Festival Aarau auftreten.